da J.M.
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so, ich möchte hier die Möglichkeit mal nutzen um was los zuwerden

Vorbild - Ignoranz

Wie immer kam ich in die Gruppenstunde. Sperrte den Eingang zum Keller auf. Trottete die Treppenstufen mit meinen Grüpplingen nach unten, sperrte die Zugangstür zum Zeltlagerkeller auf und mich überkam ein gewisses Gefühl von Unwohlsein.

Meine nicht allzu verwöhnte Nase meldete einen leider nicht mehr ungewohnten Geruch der mir einen leichten Schauer über den Rücken laufen läst. Nach kurzer Betrachtung der Sachlage war mir klar was geschehen sein musste. Fenster standen weit offen, aus dem Abfalleimer kam ein Übelriechender Gestank, was nicht darauf beruhte das Essensreste dort vergammelten sondern anderer Müll in ihm entsorgt worden war.

Nun gut die Fakten bestehen wohl darauf das geraucht worden war. Für meine Nase anzunehmen das nicht nur eine Zigarette sondern eher der duzenden Zigaretten.

Nun was kann ich daraus schlissen.

1: ich habe zwar nicht mehr viel zu melden da unten aber ich nutze den Keller mit meinen Grüpplingen und mit einer zweiten Gruppenstunde

2: habe ich schon mehrfach dieses Thema angesprochen und mir wurde mitgeteilt das ich in den belangen die ich äußerte recht habe. Sei es das Grüpplinge im Zeltlager in diesen inzwischen verrauchten zelten schlafen sollen, Rücksicht auf nicht rauchende Nutzer des Kellers genommen wird, Gefahr für das nicht gerade billige Material besteht und und und

3: was mich an der ganzen Sache so ziemlich schockiert ist das die Aussagen zu Punkt 2 von einem der zuständigen des Zeltlagerkellers eingesehen und auch bestätigt wurden aber wohl anscheinend vollkommen ignoriert.

4: das verantwortliche der Jugend, sei es Pfarrjugendleitung oder ehemalige Zeltlagerleitungen genau so wenig Rücksicht auf andere im Bezug auf rauchen nehmen.

So was soll man machen wenn einem die Sache wirklich zum Himmel stinkt.

Nun gut ich versuche es mal mit einem Apel an die Vernunft.

Seht es mal aus dem Blickwinkel. Ihr seit alles Vorbilder. Vorbilder für Jüngere und gleichaltrige. Ihr betreut Kinder und Jugendliche. Habt Verantwortung für diese.

Nur wie kann man ein Vorbild sein wenn man selber keine Rücksicht auf die Belange und Bitten anderer habt. Man über andere schimpft das sie nichts für die Pfarrei tun aber selber genug an der eigenen Einstellung arbeiten müsste. Sich wundert wieso zu manchen Veranstaltungen keine Leute kommen und eigentlich selber schon merkt das einiges nicht so optimal gelaufen ist und trotzdem die selben Fehler wieder begeht. Sei es aus Schludrigkeit oder aus dem Gedanken „Irgendwie bekommen wir schon gebacken“. Bei dem Gedanken wir bekommen das irgentwie schon hin, ist der hacken an der Sache das es oft mal an der Geradlinigkeit und Zielsetzung fehlt sowie an der nötigen Erfahrung. Gebacken bekommt man viel nur wie ist die Frage, so das es den anderen passt und es Hauptsache gemacht ist oder das man mit gutem Gewissen sagen kann so habe ich mir das vorgestellt und ich bin zufrieden mit dem getanen.

Ich sehe das Vermächtnis von lagen Jahren Arbeit in der Pfarreijugend immer mehr schwinden und das stimmt mich traurig. Eigentlich sollte der Schrieb sich auf die Raucherei beziehen. Leider muss ich feststellen das mich einiges mehr beschäftigt als ich angenommen habe.

Denkt mal in einer ruhigen Minute über das geschriebene nach bevor ihr wen steinigt.

Selber bin ich auch nicht unbedingt ein Kind von Traurigkeit, nur versuche ich oftmals an mir als erstes den Fehler zu suchen und nicht erst an den anderen.

Der leicht angefressene Kellernutzer

PS: wer der kellernutzer ist könnt ihr euch bestimmt denken.

Wer Rechtschreibfehler findet dem schenke ich sie mit der Hoffnung das Der- oder Diejenige das Schreiben gelesen hat

 

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